Präambel

Die Sprache ist das wichtigste Instrument des Menschen. Deshalb muß der Umgang mit diesem Instrument sorgfältig gelernt und gefördert werden. Karitativer Zweck und übergeordnetes Ziel des gemeinnützigen Vereins ist in diesem Sinne die Pflege der Sprache und die Erweiterung des Sprachvermögens auf verschiedensten Ebenen. Dies soll in kommunikativer, sozialer, literarischer, anthropologisch-medizinischer und philosophischer Fortbildung geschehen

LiteratenOhr

Satzung des Vereins

§ 1 Name

Der Verein führt den Namen LiteratenOhr und hat seinen Sitz in Wachenheim

Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden.

Nach Eintragung lautet der Name des Vereins LiteratenOhr e.V. Der Name steht für die Verbindung von innen und außen. Das Ohr bildet die Schnittstelle zwischen dem Einzelnen und seiner Umwelt. Das, was von außen kommt, kann gehört, verstanden und interpretiert werden. Der Literat hingegen steht für eine Umsetzung des Wahrgenommenen, einen Schreibprozeß, der Innen- und Außenwelt miteinander in Beziehung setzt.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung, sowie Kunst und Kultur.

§ 3 Gemeinnützige Tätigkeit

§4 Ordentliche Mitgliedschaft

  1. Ordentliche Mitglieder können Personen, Vereine, Firmen, Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts und sonstige Institutionen werden. Sie füllen dazu einen Aufnahmeantrag aus, über den der Vorstand entscheidet. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Kündigung des Mitgliedes zum Schluß des Geschäftsjahres bei Einhaltung einer Frist von drei Monaten.
  3. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder Geschäftsaufgabe.
  4. Ein Mitglied kann ferner durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn vereinsschädigendes Verhalten, Mißachtung der Satzung oder Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge vorliegen. Dies Bedarf der nachträglichen Billigung durch die nächst folgende Mitgliederversammlung.

§5 Ehrenmitgliedschaft

Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung solche Personen gewählt werden, die sich um die Förderung der Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben.

§6 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder nehmen an der Mitgliederversammlung teil. Sie sind aufgerufen, durch Vorschläge und Anregungen die Vereinsarbeit zu fördern.

§7 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten, den Vorstand in seiner Tätigkeit zu unterstützen, dem Verein erforderliche Auskünfte zu geben, die in der Beitragsordnung festgelegten Beiträge zu entrichten und die sonstigen Bestimmungen der Beitragsordnung einzuhalten.

§8 Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder sind verpflichtet, zu Beginn des Geschäftsjahres Jahresbeiträge zu entrichten. Der Vorstand entscheidet über die Höhe der Beiträge mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung die Höhe des Jahresbeitrags vor und die Mitgliederversammlung beschließt.

§9 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden jährlich mindestens einmal einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat stattzufinden, wenn ein Zehntel der Mitglieder diese schriftlich mit Angabe der Verhandlungsgegenstände beantragt. Die Mitgliederversammlungen sind spätestens vier Wochen vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnungspunkte einzuberufen.
  2. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Im Falle der Beschlußunfähigkeit ist innerhalb von 4 Wochen eine neue Mitgliederversammlung vorschriftsmäßig mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder beschließen kann. Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen.
  3. Anträge aus den Kreisen der Mitglieder müssen spätestens eine Woche vorher dem Vorstand schriftlich und begründet eingereicht werden.
  4. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Die Tagesordnung muß bei der ordentlichen Mitgliederversammlung (§ 32 BGB) folgende Punkte enthalten, welche nur einmal jährlich behandelt werden

  1. Jahresbericht
  2. Jahresrechnung, Rechnungsprüfungsbericht, Entlastung des Vorstandes
  3. Genehmigung des Haushaltsplanes
  4. Wahl der Mitglieder des Vorstandes
  5. vorliegende Anträge.
  6. In der Mitgliederversammlung können Ausschüsse gebildet werden, z.B. ein Kultur-, Gesundheits- und ein Wissenschaftsausschuß.

Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§10 Der Vorstand

Vorstand sind der erste und der zweite Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenwart. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB ist einzelvertretungsberechtigt. Die Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere

-Führung der laufenden Geschäfte

-Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

-Einberufung der Mitgliederversammlung

-Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

-Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung, Beschlußfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern.

§ 11 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Nur Mitglieder des Vereins können in den Vorstand gewählt werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von 4 Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 12 Vorstandssitzungen

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen wurden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist notwendig. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§13 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§14 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Kassenprüfung erfolgt einmal im Jahr, über das Ergebnis wird in der Jahreshauptversammlung berichtet. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

§15 Auflösung des Vereins

Das Restvermögen des Vereins soll Schulprojekten zugutekommen, die sich um die Förderung von Sprachbehinderten bemühen. Bei der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§16 Inkrafttreten der Satzung

Der Verein beginnt seine Tätigkeit nach Gründung durch die Gründungsversammlung am 7.11.98. Nach Bestätigung durch die Gründungsmitglieder tritt auch die Satzung in Kraft.

Der Verein Literatenohr beginnt seine Tätigkeit mit Verabschiedung der Satzung in der Gründungsversammlung vom 7.11.98.






Translation of an excerpt of the Articles of Association Literatenohr e.V. Präambel

Language is the most important instrument of the human race. Therefore the use of this instrument has to be learnt and developed. The charitable purpose and aim of this non-profit-making organization is to cultivate, extend and transcend the user’s competence of spoken and written language on different levels. This shall be achieved in communicative, social, literary, anthropological, psychological and philosophical education.

§1 The Name

The name stands for the connection between inside and outside. The ear presents the threshold between the individual and his environment. Impressions, which come from outside, can be heard, understood and interpreted. However, the writer/poet has to transform his perception, a creative process, which relates the inner and the outer world to each other.

§2 Purpose and Clients

Purpose of the association is the support of the arts, culture and further education.

These goals are to be put into practice with the following activities:
§ Public readings, lectures, exhibitions and theatre events

§ Seminars with educational issues.

§ Cultural Excursions

§ Further development of the communicative and literary skills of disabled intellectuals, who want to express their specific perceptions and experiences into a phenomenological and artistic form. This can be done in creative writing workshops, in which writers and phenomenologically trained psychologists encourage the disabled to create a special literary shape out of their seemingly shapeless illnesses. Experiences which can not be considered within therapy take their own space in the creative process. A good cooperation between artists, writers, doctors, psychotherapists and patients can follow out of this.

§ Further Education of people, who want to deepen their compentence of language, e.g. teachers, clergy and students,but also manager, who might win some positive effects for an innovative language approach within their companies.

§ Teaching, e.g. teaching German Language and Literature for foreigners in order to achieve a better intercultural exchange.